Sprechblase

H. aspera 'Macrophylla‘, H. quercifolia, H. petiolaris

Hortensienarten mit naturhaftem Charme


Wir produzieren nicht alle Hortensien. Diese drei Arten mit ihrem naturhafterem Wesen gehören zu unserem Sortiment. Erfahren Sie mehr zu Wesen und Verwendung dieser drei Arten.


Markus Uhl, Gärtnermeister

Markus Uhl









Hortensien mit naturhaftem Charme        

Rauhblatthortensie, Kletter-Hortensie und Eichblatt-Hortensie

Hortensien mit naturhaftem Charme
Hydrangea aspera Macrophylla
Hydrangea aspera Macrophylla Blatt









Steckbrief Hydrangea aspera 'Macrophylla‘ Rauhblatt-Hortensie


Die Raublatt-Hortensien mit ihrem natürlichen Charme sind Blattschmuck-und Blühgehölz. Die ganz besondere, fast tropisch anmutende Erscheinung entfaltet sich nur bei schattigem Stand und wenig Schnittmaßnahmen. Kalkmeidend !


Höhe: 2,50 bis etwa 3,00 m


Wuchsform: strauchförmig, wenig verzweigt, mit dicken, aufrechten Grundtrieben und ausgebreiteten Seitenästen, insgesamt Strauch mit lockerer Wuchsform


Blätter: auffallend groß, dunkelgrün, Oberseite rauh behaart, Unterseite weiß behaart. Neben der Blüte sind  die großen, oberseits rauhen Blätter attraktiv .


Blüte: flache Schirmrispen, Farbe der fruchtbaren Blüten rosalila bis hellviolett, Schaublüten am Rand weiß bis hell-violett, heller als innen, Blütezeit Juli/ August. Die fertilen Blüten sind ein Insektenmagnet und werden stark von zahlreichen Insekten beflogen.


Standort: halbschattig, geschützt; nahrhafter, humoser Boden, frisch bis feucht, sauer bis neutral. Rauhblatt-Hortensien benötigen im Sommer reichlich Wasser, einen halbschattigen Platz und lieben hohe Luftfeuchtigkeit. Nach Spätfrostschäden und Rückschnitt treibt die Pflanze wieder durch.  


Verwendung: Diese Art eignet sich als Solitär wie als Gruppengehölz und hervorragend als Hintergrund für kleinere Hortensien wie H. serrata oder die Tellerformen von H. macrophylla.


Mit ‚Rhododendron-Gesellschaft’ lässt sich der Benachbarungskanon gut beschreiben: Als Blattschmuckpartner bietet sich die Kombination mit Farnen wie dem Königsfarn (Osmunda regalis), Funkien-Sorten (Hosta), Sorten und Arten von Waldgeißbart (Aruncus), Schaublatt (Rodgersia) oder Astilben an. Neben Rhododendron eignen sich Efeu (Hedera), Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) und – wenn gartenästhetisch stimmig – auch Bambus als Nachbarn .

Kletterhortensie Hydrangea petiolaris











Steckbrief Hydrangea petiolaris | Kletter-Hortensie


Höhe: kletternd bei geeigneter ‚Unterlage’ sicherlich 10 bis 15 m, auf glatten Untergründen weniger hoch; als Strauch bis 1,50 m hoch


Wuchsform: Kletterstrauch, auf dem Boden kriechend oder mittels Haftwurzeln an Mauern und auf Bäume kletternd


Blätter: eirundlich, dunkelgrün, oberseits glänzend, unterseits heller, Herbstfärbung gelb; süßlicher Duft


Blütenform: Tellerförmige flache Schirmrispen mit einem lückigen Kranz aus sterilen Randblüten und flacher Mitte mit zahlreichen fertilen BlütenBlüte weiß, im Juni bis Juli


Standort: sonnig bis schattig (Waldpflanze), keine trocken-heißen Lagen; frische bis feuchte, nahrhafte Böden, kalkmeidend; empfindlich gegen Oberflächenverdichtung


Verwendung: Neben der hervorragenden Eignung als Klettergehölz zur Begrünung von Hauswänden, Pergolen, alten Bäumen, Böschungen und Treppenwangen ist der Strauch gut geeignet als Bodendecker zur Flächenbegrünung auch im Schatten und bei Wurzeldruck von Bestandsbäumen.


Auch als freistehender Strauch z.B. in Verbindung mit einem Findling, macht die Kletterhortensie eine gute Figur. Die Blüten werden stark von Insekten beflogen. Üblicherweise benötigt die Kletterhortensie durch die Haftwurzeln keine Rankhilfe. An ungeeigneten oder zu glatten Oberflächen kann der Strauch aber durch das Eigengewicht ‚abrutschen’ – Abhilfe kann hier ein punktuelles Anbinden von Triebteilen schaffen.

Hydrangea quercifolia Blatt













Steckbrief Hydrangea quercifolia | Eichenblatt-Hortensie


Höhe: 1 bis 1,75 m


Wuchsform: breitbuschig, aufrecht wachsender Strauch, ausläufertreibend


Blätter: abweichend von anderen Hortensiengruppen fiederlappig tief gelappt, an Eichenlaub erinnernd, Oberfläche rauh mit ausgeprägter Blattaderstruktur; Herbstfärbung orangerot-rot bis wein- oder violettrot


Blütenform: lockere, kegelförmige Rispen, zusammengesetzt aus fertilen und sterilen Blüten, Blütenfarbe (creme)weiß, im Verblühen verfärben die sterilen Blüten rosa


Blütezeit: im Juli bis August


Standort: sonnig bis absonnig, geschützt; nahrhafter, humoser Boden, frisch bis feucht, sauer bis neutral; bei nahrhaften Böden zwecks Ausreifung ist ein sonniger Standort besser geeignet.


Schnittmaßnahmen sind i.d.R. bis auf Rückschnitt bei Frostschäden und Entfernung von abgeblühten Rispen (im Frühjahr) nicht erforderlich.


Verwendung: Die Eichenblatt-Hortensien erfreuen nicht nur durch ihre Blüte, sondern sind auch durch Blattform und Herbstfärbung ein attraktives Blattschmuckgehölz als Solitär oder in Gruppen gepflanzt. Gute Gehölznachbarn sind Rhododendron und Azaleen, Ilex crenata in Sorten oder Efeu (auch die Blattschmuck-Altersform H. helix ’Arborescens’).


Neben den schon bei den Rispenhortensien genannten krautigen Begleitern bieten sich zum Thema ‚Blattschmuck’ auch Purpurglöckchen (Heuchera) und Sorten vom Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) , die Wachsglocke (Kirengeshoma palmata) mit ihrem ähnlichen Blatt, Waldsteinien oder der heimsiche Glanz-Schildfarn (Polystichum aculeatum) an.

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Inh.: Bettina Stoldt, Dipl.-Ing. agr. (FH)

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